Nikole Tantra
Frau im Fitnessstudio in München nach dem Training. Yoga-, Tantra- und Fitnesspraktikerin spricht über Körperbewusstsein, Selbstfürsorge, Kraft, Gesundheit und die Verbindung von Fitness, Yoga und Tantra. Nikole Tantra München.
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Veröffentlicht am 16. Juli 2026 · Nikole

Warum gehe ich ins Fitnessstudio, obwohl ich seit vielen Jahren Yoga und Tantra praktiziere?

Als Menschen erfahren, dass ich seit über fünfzehn Jahren Yoga praktiziere und mit Tantra arbeite, stellen sie mir oft dieselbe Frage:

„Warum gehst du zusätzlich noch ins Fitnessstudio?“

Meine Antwort ist ganz einfach.

Tantra bedeutet für mich nicht nur Entspannung. Tantra bedeutet, das Leben in seiner ganzen Fülle zu erleben.

Ich trenne meinen Körper nicht in einen „spirituellen“ und einen „körperlichen“ Teil. Er ist ein Ganzes.

Wenn meine Muskeln stärker werden, fühlt sich mein Körper freier an.
Wenn meine Ausdauer wächst, habe ich mehr Energie für meine Arbeit, meine Familie und mein Leben.
Ein gesunder, kräftiger Körper kann sich leichter entspannen und tiefer wahrnehmen.

Deshalb gehe ich nicht ins Fitnessstudio, um einem Schönheitsideal hinterherzulaufen oder gegen das Älterwerden anzukämpfen.

Ich trainiere aus Respekt vor meinem Körper.

Starke Beine geben mir Halt.
Ein kräftiger Rücken erinnert mich an meine innere Stärke.
Und eine gute körperliche Verfassung ermöglicht es mir, lange Tantra-Sitzungen mit voller Präsenz, Ruhe und Aufmerksamkeit zu begleiten.

Yoga lehrt mich, meinen Körper zu hören.

Tantra lehrt mich, ihn zu fühlen.

Das Fitnessstudio hilft mir, ihn jeden Tag zu pflegen.

Für mich sind das keine unterschiedlichen Wege.

Es ist derselbe Weg.

Der Weg zu Gesundheit.
Zu Lebenskraft.
Zu einer reifen Weiblichkeit.
Und zu mehr Liebe zu mir selbst.

Mit 43 Jahren fühle ich mich heute stärker als je zuvor.

Denn wahre Selbstfürsorge bedeutet nicht, perfekt zu sein.

Sie bedeutet, dem eigenen Körper jeden Tag dankbar zu sein.